Kogon, Eugen [ hier: Eugen M.Kogon ].

Autor: Kogon, Eugen [ hier: Eugen M.Kogon ].
Rubrik: Ökonomie
Titel: Der faschistische Korporativstaat. In: Nationalwirtschaft. Blätter für organischen Wirtschaftsaufbau. Schriftleitung Dr.Longert.   von Kogon, Eugen [ hier: Eugen M.Kogon ].
Ort und Verlag: Berlin Nationalwirtschaft und Werksgemeinschaft 1.Jg.[
Erscheinungjahr: 1927/28].
Beschreibung: VI,845 S. Halbleinen der Zeit. Eugen Kogon (1903-1987) promovierte 1927 in Wien bei Othmar Spann zum Thema faschistischer Korporativstaat. Durch Spann kam er von 1927- 1937 in die Redaktion der katholisch orientierten Zeitschrift "Schönere Zukunft" und wurde Berater der Zentralkommission der christlichen Gewerkschaften in Wien. 1936 wurde er durch die Nazis zum ersten Mal verhaftet, von 1939 bis 1945 war er im KZ Buchenwald. 1946 war er Mitbegründer der links-katholischen Frankfurter Hefte. In der Dissertation und im vorliegenden Aufsatz sieht er im faschistischen Staat durchaus eine Möglichkeit, einer " neuen sozialen Ordnung der abendländischen Staaten auf der Grundlage einer berufsständischen Wirtschaftsordnung zur Wirklichkeit zu verhelfen". "Das Neue, das an die Stelle des Kapizalismus treten soll, ist die ständische Demokratie. Die Möglichkeit, sie zu erringen, haben die Faschisten geschaffen. An ihnen liegt es ( und an uns!), dafür zu sorgen, daß der Versuch zu einem Ständestaat nicht einest in den Fußnoten der Geschichtsbücher verschwinde, sondern der Ausgabgspunkt zu einer neuen Epoche werde." [ Vergl. Mohler 12.5.3. Zur Zeitschrift "Schönere Zukunft" Peter Eppel, Zwischen Kreuz und Hakenkreuz. 1980. Mohler C 590]. Weitere Beiträge von Othmar Spann, Max Wundt, Theo Suranyi-Unger, Ungern-Sternberg [ über Friedrich List], Ernst Krieck [ Volk ] u.a.
Zusatz: [SW: Zeitschriften, Ökonomie, Verfolgung und Widerstand]

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